Dienstag, 22. Dezember 2009

19.12.2009 – Die South Scenic Route Teil 1

Nach der ruhigen Nacht in meinem Auto ging es schon recht früh weiter immer entlang der South Scenic Route. Sie führt vom Milford Sound bis nach Dunedin entlang der Südküste und passiert dabei natürliche, wie auch von Menschenhand geschaffene Attraktionen.

Nachdem ich aber schon den Milford Sound hinter mir hatte, fuhr ich nun gen Süden. Mein erster halt war bei dem Rakatu Wetlands. Einem renaturiertem Sumpfgebiet. Die Sonne kroch empor und vertrieb so nach und nach den Nebel. Hier führen kleine Rundwege durch bzw. um das Sumpfgebiet.

Der nächste Halt war dann die Clifden Caves. Einem langen Netzwerk von Höhlen die recht unscheinbar am Straßenrand beginnen und Tropfsteinhöhlen ähneln. Sind ja auch welche…

Weiter ging es dann zu einer historischen Brücke in Clifden. Diese war jedoch recht uninteressant und so ging es dann einfach weiter…

… und ich landete in der Hauptstadt der Würstchen – Tuatapere. Jedoch war ich zu früh und alles war noch geschlossen und so entschied ich mich zur nächsten Station zu fahren.

McCracken’s Rest zu fahren. Dort führte ein ziemlich seltsamer Weg zum verlassenen Strand. Der Strand war leer und verlassen und lud jedoch nicht zum Schwimmen ein. Aber endlich wieder das Meer. Zurück am Auto waren meine Schuhe und meine Hose komplett vom hohen Gras durchnässt.

Nächster halt: Monkey Island. Um den Namen der Insel gibt es viele Geschichten. Jedoch ist die Insel bei Low Tide leicht zugänglich und nunja mal ganz ehrlich nicht sehr interessant.

Colac Bay. Ein Surfer Paradies wie es schon der Eingang vermuten lässt. (Siehe Bild)
Aber mehr als ein paar Unterkünfte einer Bar und dem langen Strand hat der Ort auch nicht zu bieten.

Als nächstes fuhr ich dann durch Riverton. Einem schönen Städtchen an der Küste. Es ist für Touristen fein hergerichtet worden und eine große Muschel von einem Souveniergeschäft ziert die Hauptstraße.

Danach kam dann Invercargill. Oh mein Gott – eine Großstadt für Neuseeländische Verhältnisse. Es ist eine Stadt ohne viele Touristen und ist eher von Locals bevölkert. Auch hier gibt es einen Starbucks und nicht nur irgendeinen sondern den südlichsten Starbucks. Nichts was man jetzt unbedingt gesehen haben müsste aber man merkt schon sie sind stolz auf sich. Die Stadt hat ausser einer großen Innenstadt und einem Wasserturm für mich nicht viel zu bieten. (Jedoch ist zu erwähnen, dass Invercargill eine rießige „Freizeitanlage“ besitzt. (siehe das Bild mit den vielen Schildern) Also wollte ich weiter…

… nach Bluff. Hätte ich einen Lonely Planet Reiseführer so wäre ich jetzt gewarnt worden, ja nicht nach Bluff zu fahren. Die Warnung zu Recht! Es ist eigentlich einfach nur eine Industriehafenstadt, von wo man nach Steward Island kommt. Aber ich hatte mich schon entschieden die Insel wegen dem schlechten Wetter auszulassen, zudem habe ich noch nicht so viel Gutes von Steward Island gehört, als das ich das unbedingt machen müsste. Auch Lisa von der Paragliding School hatte keine so lobende Worte…

Am Abend landete ich dann letztendlich bei den Waituna Wetlands. Wieder mal renaturiertes Sumpfgebiet. Diesmal aber größer und nicht sehr touristisch besucht. Da kein Campingverbotsschild stand. Konnte ich dort sehr gut schlafen.

Hier die Bilder von der „Southern Scenic Route“:




 
  Clifden Caves:
 
Clifden Brücke:
 
Colac Bay
 
Riverton
 
  Freizeitaktivitäten:
 

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