Montag, 14. Dezember 2009

13.12.2009 – Paragliding!!!


Die letzten 2 Tage waren leider nicht soooo aufregend. Dass lies mir aber auch mal Zeit zum sakenlassen der vergangenen erlebnisreichen Tage.

Am 12. bekam ich dann die notwendigen Theoriestunden mit einem abschließenden Test. Somit hätte ich dann den PG1 Kurs Theorieteil bestanden. Fehlt nur noch etwas mehr Praxis.
Um an dem Tag aber wenigstens etwas draußen gewesen zu sein, sind wir dann auf die Spitze des Coronet Peak gewandert. Quer über die Skipisten. An besonderen Stellen, wo es viele Unfälle oder starke Kurven gibt. Findet man dann doch die ein oder andere Münze. Mein Glück lies mich nicht im Stich und so konnte ich auf meinem Weg insgesamt 6 Dollar und 40 Cents finden. Bei den anderen war es auch gemischt und wir kamen auf bestimmt 20$.

Heute war ebenfalls schlechtes Wetter zum Fliegen und es hatte sogar geschneit! Da es bei uns ja schon fast richtig Sommer ist, ist das doch ein wenig ungewöhnlich. Nach einigen Stunden herumlungern auf der Couch beschloss Lisa mit uns Theorie zu machen. Also eigentlich mit Richard und Heactor die den PG2 Kurs machen. Ich durfte einfach mitmachen. Falls ich mich dann doch entschließen sollte den Kurs zu machen, habe ich die Theorie hinter mir. Diese Theorie ging dann schon etwas in die Tiefe. Wie entstehen Thermalwinde was sind die Besonderheiten, wo sind sie, wie verlaufen Winde auf verschiedenen Hinternissen. Welche Landungsannäherungen gibt es, wann nutze ich welche, wie interpretiere ich Wetterkarten. Naja und noch viel mehr. Das, was mich aber so erstaunte war, dass der Wind in den Hoch und Tiefdruckgebieten sich in die entgegengesetzte Richtung drehen, als auf der Nordhalbkugel und ja liebe Simpsonsfreunde – Das Wasser in der Kloschüssel würde einen in der entgegengesetzen Richtung drehenden Strudel erzeugen, als auf der Nordhalbkugel. Es gibt nur keine Toiletten mit so einem Abfluss als das man es sehen und ausprobieren könnte.
Der Abend verlief dann recht schmackhaft, denn wir hatten beschlossen, dass jeder irgendwas zum Abendessen macht und wir dann das ganze als Buffet aufbauen.
Von Lisa gab es einen leckeren Salat mit allem pipapo, von Richard gab es dann ein Schottisches Essen (Würtschenstücke in Tomatensoße mit gelben Bohnen und Zwiebeln jedoch alles etwas süßer), von mir gab es Chilli con Carne die jedem geschmeckt hat  und zum Nachtisch gab es Apfelkuchen mit Minzeis und frischen Erdbeeren. Wir alle haben uns voll gefressen und am Ende war immer noch etwas übrig.
Mein Standardschlafplatz ist nun nicht mehr zugänglich, nachdem ein Council Officer mir gestern eine Verwarnung gegeben hat und mich aufmerksam machte, dass es verboten sei auf dem großen Parkplatz und generell in der Stadt im Auto zu übernachten. Gilt auch für alle Campervans und Wohnmobile. Obwohl kein einziges Schild es verbietet. Sie verteilen sogar nette Fleyer in dem sie mitteilen wo man alternativ hingehen kann – kostenpflichtig natürlich.

Der Ausblick vom Wakatipu Ski Club:

 
 
Meine Lehrerin Lisa auf "Where is the money"-Kurs:
 
 
 

So sieht der Theorieunterricht aus:
 
 

1 Kommentar:

  1. Hallo Christian viel Spass beim Paragliding und eine sanfte Landung wünscht dir Ralf vom AfB Heppenheim

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