Samstag, 27. Februar 2010

27.02.2010 – und weiter geht’s…

Ja also irgendwie drehe ich mich doch im Kreis. Das Knie ist nur minimal besser ich kann wieder laufen auch Auto fahren aber zwischendurch schmerzt es richtig und anwinkeln ist nur bis 90° (100Gon) möglich. Ich habe jetzt Paragliding abbrechen müssen. Ich glaube das Knie dauert noch 2 Wochen bis es wieder gut ist und auch das Wetter spielt diesen Sommer nicht mit. Normal haben sie hier recht viele Westwinde und derzeit kommt es vor das der Wind aus Osten kommt. Der komischste Sommer seit Jahren sagen sie!
Das mit der Farm lief auch nicht. Als ich dort war und dieses heruntergekommene Haus sah, wurde mir schon anders und die Personen waren mir sehr unsympathisch. JA hm was soll man da machen? Bin jetzt wieder in Auckland und ab morgen auch im Backpacker. Und werde mich dann um den Autoverkauf kümmern. Glaube damit habe ich erstmal genug zu tun und wenn das Ding dann erstmal geputzt und hoffentlich auch verkauft ist überlege ich ob ich noch mal ein paar ausflüge mit dem Bus mache oder früher zurückkomme um dann für das Sommersemester vorbereitet zu sein oder doch noch ein Kurzurlaub nach Samoa???

22.02.2010 – die vergangenen Tage

Es dürfte nun eine Woche vergangen sein, als ich erneut in Auckland ankam. Eigentlich habe ich nicht viel gemacht. Ich war öfter mal in Auckland drin und war auch bei der Paragliding School. Dann habe ich Wof (TÜV) machen lassen und dazu musste so einiges repariert werden. Dann hatte er etwas repariert, weil er meinte es leckt und ist ein sicherheitsrisiko man staune… es leckt nun noch mehr. Jetzt war ich schon einmal da und ist immer noch genauso schlecht. Mit anderen Worten mein Auto funktioniert nach seinem Besuch schlechter und ich will immer noch 3000 Dollar für das Auto haben wenn ich es verka
Paragliding lief ungefähr genauso gut. An meinem 1. Flugtag strangulierte ich mich mit dem Paraglider und hatte nur schlechte Flüge. Gestern war dann der 2. Flugtag und hier hatte ich recht gute Flüge nur der letzte ging bei der Landung schief. Eine Wunde am Hals und ein verdrehtes Knie oder Bänderdehnung oder was weiß ich. Läuft irgendwie grad nicht so gut. Knie tut jedenfalls weh. Hm irgendwie habe ich mir das alles anders vorgestellt. Ich glaube ich cancel das mit dem Paragliden. Dann muss das Auto noch repariert werden und am Freitag habe ich eigentlich eine Farm zum Woofen. Also derzeit bin ich etwas naja angep…. von meiner Situation. Einfach blöd und das nachdem ich die letzten paar Wochen schon nicht so wirklich Glück hatte.

15.02.2010 – der Norden


Heute sind wir zwei dann zu den verschiedenen Kauribäumen gelaufen.
Dem größten (God of the Forest), dem zweit größtem (Father of the Forest), den vier Geschwistern und zum 7. größtem, den man sogar anfassen darf.
Danach waren wir noch im Kaurimuseum (sehr interessant – hier habe ich auch den Großteil aller Informationen über die Kauris her, die ich vor ein paar Tagen schon geschrieben habe) und dies beendete eigentlich unseren 3 Tages Tripp. Ab dort ging es nach Auckland und wieder ins schon bekannte Backpacker Hostel.
Sieht jemand den Kiwi auf dem Schild
 
  
Von Wegen die einfach im Wald aufhören:
  
  
  
Ich glaube das wird das letzte Bild sein vorerst:
Ein rotes Schaaf...
  



Montag, 22. Februar 2010

14.02.2010 – der Norden

Die Nacht war schlimm. Wir waren zwar am Meer aber leider auch an der Hauptstraße. Das machte es echt laut. Dafür konnten wir dann noch etwas mehr vom Sonnenaufgang mitnehmen.
Auf dem Weg nach Norden ans Cape Reinga sind wir dann zu den Sanddünen gefahren. Riesige Sanddünen. Hier machen wieder Leute Geld, in dem sie Surfbretter verleihen damit man das Sanddünensurfen machen kann. Nach einem anstrengendem Marsch auf die höchste Düne war ich froh, nicht so ein Surfboard ausgeliehen zu haben. Es ist so irre anstrengend. Der Sand verbrennt einem fasst die Füße und es geht so extrem steil da hoch. Wow. Aber der Blick entlohnt wieder. Ist zwar „nur“ Sand aber ist mal wieder ganz anders als der Rest von Neuseeland. Danach sind wir dann ans Cape Reinga gefahren. Leider ist das nicht der Nördlichste Zipfel der Nordinsel aber man sollte auf jeden Fall mal hierher wenn man schon in Neuseeland ist. Zudem trifft hier die Tasmanische See auf den Pazifik. Richtig schön hier.

 
  
 
 
  
  
  
  
 
 



Mittwoch, 17. Februar 2010

13.02.2010 – der Norden

So nach einem gemütlichen Zusammenpacken und Auto einladen. Fuhren wir dann los in den Norden. Erstmal aus Auckland rauskommen… Geht eigentlich einfach, nur auf den Highway 1 und nach Norden. Nach einiger Zeit wird dann die „Autobahn“ nur noch 2 spurig und die Häuser werden wieder weniger.
Unterwegs sind wir dann in ein Museum in einer Stadt die ich jetzt gar nicht mehr weiß…
Dort ging es um die Siedler, die erst nach Kanada sind und von dort dann weiter in den Goldrausch von Australien kamen bis sie am Ende hier Fuß fassten und ihre „Zelte“ aufschlugen und blieben. Es war ein kleines Musseum aber sehr schön gemacht.
So danach ging es dann nach Whangarei zu den Whangarei Falls. Gut ist halt ein Wasserfall... aber auch nicht mehr.
Danach fuhren wir dann zur Sandy Bay wo uns ein klasse Badestrand und dazu auch noch fast menschenleer empfing. Das Wasser war klar und einige Fische schwammen an mir vorbei. Dazu war das Wasser richtig schön blau gefärbt.
Nach einer langen Pause fuhren wir dann in die Bay of Islands. Dort ist es wirklich wahnsinnig schön aber teilweise auch ganz schön voll! Aber zuvor machten wir dann doch noch mal kurz in Kawakawa halt – hier gibt es eine Toilette zu bewundern.JA eine Toilette! Eine Hundertwasser Toilette. Hundertwasser lebte hier in Kawakawa von 1975 bis zu seinem Tode im Jahr 2000 und gestaltete diese Toilette 1997.
 
  
  
  
  
  
  
Bay of Islands
  
  

12.02.2010 – Auckland

Stadtzentrum stand heute im Vordergrund. Deswegen bin ich heute mit Mattias in die Stadt gefahren und wir haben uns die Queen Street angeschaut. Zudem sind wir noch hoch auf den Skytower und haben einen klasse Ausblick auf Auckland und das Umland genossen. Nachdem Mattias das Northland (Der nördliche Teil über Auckland) als erstes erkunden will und ich da noch nicht war, beschlossen wir, das ab morgen zusammen zu erkunden.
Über Städte kann ich einfach nicht so viel schreiben. Ist halt ne große Stadt. Frankfurt auch!
JA Mutti, Bubi isst auch mal was anständiges:
 
  
Freier Blick nach unten... Glasplatten
  
  
  
  
Spielereien mit der Kamera:
  
  

11.02.2010 – Auckland

Heute bin ich nach Auckland gefahren und die Fahrt dahin erschreckte mich. So viele Autos, so viele Häuser, so viele Menschen.
Auckland ist aber dennoch einfach nur eine große Stadt, die sehr ausgedehnt ist. Sie ist die größte Stadt Neuseelands aber nicht die Hauptstadt. Hier lebt 1/3 aller Neuseeländer und das Wahrzeichen der Stadt ist der Skytower.
Im Stadtteil Mt. Eden habe ich mich jetzt in ein Backpacker zum Waschen eingebucht.
Abends waren wir, der Schwede Mattias und ein Däne dessen Name ich nicht mehr weiß auf dem Mt. Eden. Dieser Berg ist in eigentlich ein Vulkan, wenn auch nicht mehr aktiv. In Auckland gibt es recht viele inaktive Vulkane aber zum Glück keine Aktive. Bei einem Bier konnte man dann die Skyline betrachten und ins Gespräch kommen.
 
  
  

10.02.2010 – Coromandel Peninsula


Die Nacht war gut – die Einrichtungen aber nicht. Das Klo - naja sprechen wir nicht darüber. Ich bin also wieder weiter gefahren. Diesmal nicht die Ostküste entlang, sondern die Westküste bis nach Coromandel zurück und dann wieder zurück an die Ostküste nach Kuaotunu an einen nahezu verlassenen tollen Strand zum Baden. Hier war ich auch mal im Meer baden und genoss den halben Vormittag und Mittag am Meer mit lesen.
Anschließend bin ich dann nach Whitianga gefahren zum tanken und beschloss eine fahrt quer von einer Seite zur anderen zu fahren. Auf diesem Weg kam ich dann am Kauri Grove vorbei. Dort hielt ich natürlich um weiteres über die schon erwähnten Kauribäume zu erfahren und mehr als nur 2 Bäume zu sehen. An der Westküste angekommen fuhr ich noch weiter nach Süden. Auf einem Parkplatz am Straßenrand blieb ich dann und entspannte beim Lesen und lies den Regenschauer über mich ergehen. 
 
  
  
  

09.02.2010 – Coromandel Peninsula


Nach einer ruhigen Nacht bin ich dann zur Cathedral Cove gefahren und was soll ich sagen… es ist einfach ein Loch! Nicht jetzt so gewaltig wie überall beschrieben aber die Kiwis sind ja auf alles Stolz und muss verkauft werden. Der Strand dort jedoch ist herrlich und auch die Boyen für Schnorchler sind eine gute Idee. In einer Bay in der Nähe der Cove kann man Schnorcheln gehen und auf Boyen etwas weiter im Meer kann man dann lesen was man unter einem erschnorcheln kann.
Auch eine Macadamianussplantage kann man besichtigen. Ich als Macadamianussliebhaber konnte dem natürlich nicht widerstehen und bin dort hingefahren. Nach einigen Minuten der Verkostung verschiedener selbst hergestellter Produkte entschloss ich mich wieder Honig und ein paar andere Macadamiaprodukte zu kaufen.
Weiter führte meine Reise durch Coromandel einem kleinem schönem Städtchen an der westlichen Küste in der gleichnamigen Halbinsel. Bei einem leckerem Dinkelbrot ging meine Fahrt weiter nach Waikawau auf ein DOC Campingplatz. Hier in dieser ruhigen Gegend machen nur wenige Menschen Urlaub und so ist Entspannung vorprogrammiert. 
 
  
  
Cathedral Cove
  
  
  
Da sind sie endlich - die Kiwifrüchte
  
  
  
  

08.02.2010 – Rotorua und Coromandel Peninsula

An dem nächsten morgen war ich dann in Rotorua und hoffte auf ein positives Gespräch im Kiwi Encounter um als Volunteer (Freiwilliger) hinter den Kulissen zu arbeiten und vielleicht auch mal ein Kiwi in den Händen zu halten oder zu streicheln. Die Managerin war sehr freundlich doch musste mich leider abweisen. Zu viele und am Donnerstag kommt auch schon wieder einer aus Amerika für 2 Monate – vielen Dank für das Angebot aber das nächste mal etwas früher probieren… Ja hm schade. Was mache ich denn Jetzt?
Ich entschloss mich die Coromandel Halbinsel in Angriff zu nehmen und wollte dort wieder Bekannte von Napier treffen. Natürlich wurde da nichts draus. Irgendwie dachte ich die Beiden wollen weiter nach norden fahren und habe sie dann anscheinend überholt. Während sich die zwei schon in Tauranga absetzten und den Strand mit schönem Meer genossen, fuhr ich schon unbewusst weiter. Am Ende hatte ich dann wieder Handyempfang – keine Selbstverständlichkeit – und telefonierte mit den Beiden. Da sie wohl etwas länger noch in Tauranga bleiben wollten entschloss ich so langsam die Coromandel Halbinsel alleine zu machen.
Auf dem Weg von Tauranga zu meinem Schlafplatz irgendwo an der Seite der Straße kam ich in einigen schönen Stränden und kleinen Städten vorbei. Einer der Städte ist Paunaui. Diese ist sehr schön auf einer Halbinsel und von Tairua recht gut zu bewundern. Nach Tairua kommt man dann an der Straße an den Twin Kauris vorbei. Einem sehr nahe beieinander stehendem Kauribaumpärchen. Kauribäume kommen nur in Neuseeland vor und sind wegen ihrer hohen Ausbeute an Holz von den Siedlern gefällt worden. Nur noch wenige Bäume sind geblieben. Die Bestände werden aber wieder aufgepäppelt. Der Älteste Baum ist 4000 Jahre alt geworden. Dagegen sind wir Menschen echt Nichts. Die Samen der Kauribäume brauchen Sonnenlicht und wärme. Bei einem sehr dichten Regenwald mit Fahnen und Bäumen sowie Sträuchern ist das nicht einfach. Doch wenn sie erstmal wachsen dann überragen sie den gewöhnlichen Regenwald. Mit einem dicken Stamm und einer Krone lohnte sich nicht nur der Holzertrag. Auch das „Blut“ der Bäume wurde für alles Mögliche verwendet und gesammelt. Dieses wurde rund um den Baum gesammelt und gewaschen. Danach verarbeitet. Wir kennen das getrocknete Blut des Baumes als Bernstein.
Dann ging es für mich noch bis zum Hot Water Beach. Der so oft erwähnte Hot Water Beach ist eine recht bekannte Attraktion in Neuseeland. Geschichten von Ständen, wo man sich Schaufeln ausleihen kann und Sprüchen wie: „erwarte nicht so viel“ ließen mich dann doch irgendwie erstaunen. Der Strand ist recht groß aber nur an einer ganz bestimmten Stelle kommt von unten das heiße Wasser herauf. Man Baut sich dann Becken, in die dann die Flut Wellen hereinspült, damit dass Wasser einem nicht den Hintern verbrennt. Aber auch kleine Becken näher zum Meer sind bau bar. Man baut dafür dann nur kleine Zuflüsse und lässt das Heiße Wasser in das Becken laufen. Das kleine Gebiet ist nur morgens und abends wirklich begehbar mittags rücken dann die Busse an. In der Nähe vom Hot Water Beacht etwas weiter nördlich geht es dann zur Cathedral Cove. Aber dort war ich dann erst Morgen.