Donnerstag, 28. Januar 2010

27.01.2010 – Masterton und weiter geht’s…

Heute Morgen bin ich recht früh aufgewacht und bin dann nach kurzem Frühstück auch gleich zum Schwimmbad gefahren. Nachdem es nur 5$ kostet (das sind ca. 2,5 Euro)– echt angenehm diese Schwimmbadpreise – so war ich dann doch etwas geschockt vom Inneren. Es war eigentlich nichts Besonderes. Es gab ein warmes Becken (Spa Bereich), ein Bahnenbecken, welches zum Großteil reserviert war und ein kleines Kinderbecken. Es gibt auch ein Freibadbereich aber nur von halb 4 bis 7 Uhr abends…
Da die Library erst um 10 Uhr aufmacht und ich ja eigentlich immer noch kaum Strom habe, beschloss ich weiter zu fahren.
Heute sah ich dann auch endlich, endlich, endlich mal ein KIWI Schild. So ein Gelbes mit einem Kiwi drauf. Leider konnte ich kein Foto davon machen. Aber HEY nach doch schon so 3 ½ Monaten und mehreren tausend Kilometern mein erstes Kiwi Schild! Ich hoffe ich sehe noch eins. Auf der Nordinsel muss es wohl ein paar mehr geben, als auf der Südinsel. Die Natur hier ist jetzt nicht so viel anders als auf der Südinsel. Bisher gilt immer noch: Kühe, Wiesen, gerodete Wälder, neu angepflanzte Wälder, Schafe und Rehe und manchmal auch noch Weinreben. Aber nicht zu vergessen auch die wohl bekannten typischen grünen Hügel, die derzeit aber doch recht trocken aussehen. Für mich sollte die Reise heute einfach mal weiter in Richtung Hastings und Napier gehen. Auf dem Weg dahin machte ich noch einen Umweg um das Schild mit dem längsten Ortsnamen der Welt zu fotografieren. Aber laut Wikipedia ist es das gar nicht mehr. Das Schild ist übrigens mitten im Nichts am Straßenrand vor einem kleinen Parkplatz. Für viele ist es einfach eine Touristenfalle und naja jetzt mal ehrlich – sinnlos. Also musste ich dahin!
Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu so ist der volle Name und bedeutet in etwa:
Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte“.
Dort traf ich dann auf ein Auto und das Auto gehörte einer Frau, die ich schon in Wellington kennen gelernt hatte. Zufall – nein eigentlich nicht. In Neuseeland sieht man sich meistens immer mehr als einmal.
In Hastings haben wir dann an einem Park mit den Autos nebeneinander gestanden und an einer doch stärker befahrenen Straße geschlafen. Hastings selbst ist eigentlich nur eine Stadt zum Arbeiten. Um sie herum gibt es unzählige Wein- und Obstplantagen, die Saisonarbeiter benötigen. Der Stadtkern selbst lockt nicht sehr. Da ist die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Napier doch kulturell interessanter. Diese erkundige ich aber erst morgen.

Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu
 

26.01.2010 – Masterton – ein ruhiger Tag


Heute kam ich in Masterton an. Einer schon etwas größeren Stadt.
Hier habe ich dann meine Vorräte ein wenig aufgefüllt und auch einen kurzen Blick in die Library geworfen. Hier gab es wieder kostenloses Internet aber kein Strom. Da mein Laptop kaum noch Strom hatte, blieb ich nicht lange und suchte das Besucherzentrum auf. Die erzählten mir, dass das Schwimmbad in welches ich eigentlich wollte richtig toll sei, einen Spa- Bereich hätte und mir das bestimmt gefallen würde… es aber heute geschlossen hat! Autsch. Also gut dann noch mal ein Campsite anfahren und mal etwas Lesen und morgen dann in das Schwimmbad gehen.
Das Wetter hatte natürlich wieder umgeschlagen und alle 5min kam ein Regenschauer runter. Diesmal jedoch war etwas anders. Ich hörte mal einen Donner. Ich glaube es ist Monate her, wo ich einen gehört habe. War irgendwie seltsam.


25.01.2010 – Weiter geht’s…

Heute ging es für mich weg aus Wellington. Ich muss jetzt mal weiter kommen und mal wieder was sehen. So langsam habe ich nicht mehr so richtig Lust weiter zu reisen. Die Zeit die ich bisher hatte war schön aber – hm irgendwie habe ich nicht mehr so viel Lust und würde gerne früher nach Deutschland zurückkommen. Aber nicht bevor ich die Nordinsel fertig habe! Das steht fest.
Also zog es mich jetzt weiter nach Süd Ost. Erstmal wieder Land gewinnen und aus den Industrievororten von Wellington verschwinden. Hässlich aber sie versuchen ein auf Natur zu machen und einen Fluss – einen gewöhnlichen Fluss einem als wunderschönen Wanderweg zu verkaufen.
Cape Palliser sollte mein neuer Anlaufspunkt sein. Also auf geht’s. Die Fahrt dahin war entspannt und das Wetter klarte ein klein wenig auf. Auf dem Weg dorthin kam ich an vielen Seerobben vorbei. Nun sogar mit kleinem Nachwuchs. Am Cape Palliser gibt es einen Leuchtturm zu welchem man einige Stufen heraufsteigen muss, um vor ihm zu stehen. Auf meiner Weiterreise konnte ich schon erste Unterschiede zur Südinsel feststellen. Die Strände waren recht dunkel und auch die Berge etwas schroffer. Zumindest direkt an der Küste.
Aber auch schlammiger und poröser. Das Beispiel dafür sind die Putangirua Pinnacles und das Putangirua Scenic Reserve. Ich glaube ich brauche es nicht beschreiben, die Bilder zeigen euch alles. Aber es scheint so, als Wäre in diesem Boden eigentlich nur Schlamm und Steine. Über die Regenfälle in der Gegend wird der Schlamm aufgeweicht und fließt aus dem Berg. Die Steine werden dabei frei und stürzen herunter, oder es entstehen solche Steintürme. Aber in einigen Jahren oder Jahrzehnten wird es sie nicht mehr geben. Also beeilt euch.

Eigentlich sollte es noch eine Glowworm Cave geben aber der Christian hat sie einfach nicht gefunden. Gab auch kein Schild was hinführte und war mitten im Landesinneren. Geschlafen habe ich dann auf einem DOC Campingplatz. Wunderschön abseits gelegen in der Natur. Stille und Ruhe war zu finden und eine gute Nacht…

 
 
 
Putangirua Pinnacles:
 
 
 
 

22.01.2010 – WETA Cave

Heute war ich in der WETA Cave. Ich wusste noch nichts über WETA aber es sollte wohl irgendwas mit Herr der Ringe zu tun haben und König von Narnja.
Jetzt weiß ich genauer was sie machen… Sie machen dort Kostüme, Puppen, Masken, Sammlerfiguren, Minaturmodelle, Post Produktion… und noch so einiges mehr.
Bekannt wurde WETA durch Peter Jacksons Filme. Die wohl bekanntesten davon sind Herr der Ringe und King Kong. Peter Jackson ist selbst ein Neuseeländer und stärkte somit auch seine inländische Produktion. WETA erlangte durch die Kostüme, Waffen, Miniaturen und die damalige Post production an hohem bekanntheitsgrad. Zudem konnte die Firma anwachsen. Ihr neustes Werk, bei dem sie mitgearbeitet haben ist AVATAR. Jap genau der Film den ich gestern erst im Kino angeschaut hatte und wenn ich mich noch recht entsinne kam am ende auch etwas mit Danksagungen an Neuseeland. Habt ihr es gemerkt???
Hier hat WETA mit einer anderen Firma zusammen gearbeitet und sich gegenseitig vorangetrieben. Letztendlich kam ein wie ich finde beeindruckender Film dabei heraus.
WETA bekommt in der Woche ca. 50 Bewerbungen und hat eine Liste von 5000 Bewerbern und stellt im Jahr nur 1 – 10 neue Mitarbeiter ein. Wenn sie dann jemand einstellen, wird der Jenige bevorzugt, der aus Neuseeland kommt. Für mich hieß das: Leider kann ich so kein Praktikum dort machen… hätte mich aber sehr interessiert.
Zur WETA Cave – die WETA Cave ist ein kleiner Raum, indem man Sammelobjekte von Filmen und Spielen kaufen kann, an denen WETA mitgearbeitet hat. Zudem beinhaltet die WETA Cave ein kleines Museum an Objekten die in Filmen eingesetzt wurde. Darunter zum Beispiel eine Puppe von Gimli und einige Schwerter.
Danach kann man sich dann noch eine Hinter den Kulissen DVD in einem extra Raum anschauen. Hier wird erklärt, was WETA genau macht. Was sie bei welchem Film so gemacht haben und und und…
So sollten doch  Kinos von aussen ausehen finde ich:


Das Museum: Te Papa
 


 




 
 
Gimli die Puppe wurde im Film verwendet:
 
Sammelfiguren von Herr der Ringe:
 




Donnerstag, 21. Januar 2010

21.01.2010 – Wellington Zoo

So heute bin ich dann wieder auf die Suche gegangen den Wellington Zoo zu besuchen und gefunden habe ich ihn.
Der Wellingtoner Zoo ist in einem leicht entferntem Vorort von Wellington. Seine ruhige Lage hat einiges für sich. Meine Erwartungen an den Zoo hatte ich recht hoch gesteckt. Viele hatten mir erzählt es wäre nicht einfach ein Zoo wie in Deutschland. Hatten sie recht? Was kann denn an einem Zoo anders sein? Also bin ich mit dem Bus hingefahren und bezahlte die 18 Dollar Eintritt. Bekommen habe ich eine DinA4 Seite mit der Karte vom Zoo und auf der Rückseite verschiedene Aktivitäten. Die Karte war recht übersichtlich und der Zoo machte jetzt auch keinen sehr großen Eindruck. Gleich zu Anfang ging es dann aber endlich zu den KIWIS. Ein Pflichtprogramm!!! Ich hatte schon oft kleine Parks gesehen wo man dann einen Kiwi sehen konnte und man wurde dafür recht gut zur Kasse gebeten. In Queenstown gibt es eine kleine Röhre wo man reingeht und nach 5min wohl wieder rausgeht und vllt. nen Kiwi sieht. Das kostet dann 10 Dollar. Aber hier war es größer. In einem Haus gibt es erstmal ein paar Informationen. Kiwis sind nachtaktiv und boahr so süß die kleinen Vögel. Wie die laufen! HAHAHA echt ulkig. Mit den riesen gelenken am Körper und nur den Füßen ohne richtige Arme – einfach goldig. Also in dem Haus läuft man dann den fast dunklem Weg durch 2 Gehege, welche mit rotem Licht leicht beleuchtet sind. Dort verstecken sich dann die Kiwis und springen (einfach witzig echt. Schaut euch irgendwo mal ein video von nem kiwi an die sind so lustig wenn die laufen) herum. Nachdem immer mal wieder die kleinen Kinder die rumgenervt haben weg waren, kamen die Kiwis heraus. Einer ist nur 30 cm von mir entfernt am Rand entlang gehüpft. Würde gerne ein Kiwi als Haustier haben. Bilder machen ist jedoch unmöglich und Blitz ist verboten. Jedoch gibt es da einen kleinen Kiwi mit dem Namen Tahi. Er wurde in einer Possumfalle gefunden. Sein eines Bein konnte nicht gerettet werden. Jedoch hält der kleine Tapfer durch und nun wird er im Zoo als kleine Attraktion gezeigt. Er wird tagsüber bei seiner eigenen kurzen Show um viertel nach 1 ins Wild Theatre gebracht und – nunja humpelt etwas scheu herum. Armes Tier. Aber hält sich Tapfer.
So also ich kürz das jetzt ab – ihr habt eh schon jede Menge Tiere gesehen im Zoo. Für mich war es einfach nur ein Zoo, wo viel für die Gäste gemacht wird. Man kann dort auch Zusatzpacks kaufen und dann Tiere Hautnah erleben. Also Löwen, Bären oder andere Tiere füttern. Das lässt sich der Zoo halt dann noch mal gut bezahlen. Jedoch unterstützt der Zoo sehr viele wichtige Einrichtungen zum Schutz der einheimischen Tierwelt unter anderem die der Kiwis. Jedoch gibt es an jedem Gehege einmal am Tag ein Meeting mit einem Pfleger, den man mit Fragen löchern kann. Auch für Kinder wird viel gemacht. So können sie sich sehr gut informieren oder es wird mit Suchspielen gelernt.
Im Zoo hielt ich es dann 5Stunden lang aus – was eine Zeit… aber die Kiwis und Giraffen hatten es mir nun mal sehr angetan.
Danach bin ich dann wieder zurück in die Stadt und nach dem ganzen rumlaufen tat mir sitzen mal recht gut also… ab ins Kino in den 3D Film Avatar.
Kino hier in Neuseeland ist ein richtiges Erlebnis. Zumindest war es das für mich. Die Preise recht human. Popcornpreise sogar günstig. Umgerechnet 4 Euro für ne Packung große Popcorn und ne geschätzte 1,5Liter Cola ist sehr vernünftig. Jedoch gibt es hier kein süßes Popcorn. Etwas was ich nicht vorher wusste. Grml. Salziges Popcorn – bäh…
In den Kinosaal geht man hier übrigens erst 5 – 10min vor der Vorstellung. Beim Reingehen und hinsetzen ist dann die Werbung und zur angesagten Zeit beginnt dann auch wirklich der Film und keine viertelstündige Werbung wie in Viernheim.
Der Film ist ja echt nach meinem Geschmack. Die Animierte atemberaubende Landschaft darin – die unwirkliche fluoreszierende Pflanzen und dann noch in 3D – schön!
Nach dem Kino war es dann auch schon recht spät. Auf dem Weg zurück zum Auto kam dann der Schock. Wo ist meine Foto? Weg…
Also bin ich schnell zurück zum Starbucks wo ich noch kurz vor dem Film mein Akku aufgeladen hatte und – Gott sei dank. Jemand hatte den Foto abgegeben.
Auf dem Rückweg entstand dann noch ein schönes Bild von Wellington: siehe letztes Bild.


 
 
 
 
Red Panda:
 
 
Anfassen erlaubt!
 
 tapfer - Tahi 
 
 


Die Bosheit in Person: Possum
natürlicher Lebensraum: Tod auf der Straße
 
So wird gearbeitet!!!
 
 

20.01.2010 – Wellington

Wellington – Guten Morgen Wellington. Hauptstadt Neuseelands und Kulturhauptstadt Neuseelands. Viel hatte ich schon gelesen was ich sehen muss. Das Te Papa Museum – ein Muss; Wellington Zoo – nicht mit deutschen Zoos zu vergleichen; Wellington Innenstadt – verschiedene Architekturgebäude; Fressmeilen; Regierungsgebäude; der Hafen; das Wellington Museum; The Weta Cave; Cable Car; Botanischer Garten…
Also gut – ein kostenloser Parkplatz musste her. Auf meiner Sucher verpasste ich dann auch noch meine gewünschte Ausfahrt und fuhr erstmal aus Wellington raus. Also wenden und wieder reinfahren. Hier hätte ich jetzt gerne mal ein Navigationsgerät. Würde mir viel erleichtern. Denn meine Straßenkarte beinhaltet leider nur wenige Straßennamen und war damit schon öfter ein Problem. Aber gut. Ein Parkplatz fand ich dann, nicht zu weit vom Zentrum entfernt, aber dennoch zu Fuß ein ordentliches Stück.
Als erstes bin ich zum Parlamentsgebäude gelaufen und auf diesem Weg habe ich dann noch einige andere schöne Gebäude und Kirchen begutachtet. Dann kämpfte ich mich weiter durch die Stadt bis zum Te Papa. Das Te Papa ist ein sehr großes Museum und beinhaltet viel über die Kultur der Maoris und die Entstehung Neuseelands, Vulkanen, Erdbeben ect.
Zudem gibt es gerade eine Sonderausstellung über Pompeii. Das Museum ist kostenlos und nur die Sonderausstellung sowie besondere Attraktionen kosten Geld. Das mit Pompeii interessierte mich auch also bezahlte ich das Geld dafür, aber im nach hinein war es das Geld nicht wert. Nach einem sehr langen Museumsaufenthalt ging es dann wieder in die Stadt und in das Wellington Museum. Hier wurde unter anderem die Geschichte von Wellington und ein Fährenunglück von 1968 gezeigt, bei welchem 51 Menschen starben.
Danach suchte ich dann noch die Cable Bahn. Diese fuhr mich für 3 Dollar hoch zum botanischen Garten. Diesen spazierte ich durch und musste feststellen, dass er nicht sehr reizvoll ist. Es gab keine schöne Blumen oder sonst was und nur wenige Plätze waren wirklich schön. Geschafft vom Tag suchte ich dann eine Dusche und fand ein Schwimmbad in dem ich noch ein paar Runden geschwommen bin. Nachdem der Tag noch nicht wirklich beendet war und noch etwas Zeit blieb, bis es dunkel wurde, beschloss ich noch den Wellington Zoo zu suchen in der Hoffnung dort in der Nähe zu übernachten. Die Suche nach dem Zoo machte mich am Ende fast wahnsinnig und so brach ich nach langem suchen ab und beschloss am kommenden Morgen mit dem Bus zu fahren. Neuseeland und die Straßenschilder sind echt eine Geschichte für sich.
Geschlafen habe ich dann an einem kleinen Parkplatz am Meer zusammen mit weiteren Backpackern. Zudem gibt es da eine kalte Dusche und Toiletten. Angeblich sagt sogar das I-Site, dass man da hingehen soll zum Übernachten.
Wellington gefällt mir sehr gut, aber durch das hohe Verkehrsaufkommen und die vielen vielen Menschen ist die Stadt für mich nicht sehr erträglich. Die alten Gebäude gepaart mit den neuen gläsernen Hochhäuser geben einen schönen Anblick und bei Nacht leuchtet alles bunt. Auch von etwas weiter weg, sieht der Pier und die dahinter hervorragende Hochhäuser schön aus. Für die besser betuchten Touristen und Locals gibt es viele Theater und eine Oper. Für die Jugend gibt es Kinos. Das Reading Cinema ist das größte hier und selbst hier hat das 3D Kino Fuß gefasst. Zudem gibt es einige Museen und auch wieder Herr der Ringe Filmszenen.
 

 
 
 
 
Ein schöner Mix aus alt und neu:

 
 
 
 
 
DAS Museum in Wellington -Te Papa
 
Kiwis überall... auch auf Säulen
 


Die schwebende Kugel
 
 

 
 
So habe mal wieder versucht euch etwas neidisch zu machen - vllt. schreibe ich jetzt noch einen Tag, denke aber es könnte es auch erstmal für diesen augenblick gewesen sein.
Liebe Grüße
Christian


19.01.2010 – Picton, Blue Bridge

Nach einer nicht so langen Nacht fuhr ich dann nach Picton. Picton liegt an einer schönen Bucht im Queens Charlotte Sound. Hier kaufte ich dann einen neuen Schlüssel für mein Auto um wieder ein Ersatz zu haben. Lief noch alles ein wenig ab und fand die Bücherei um mal kurz online gehen zu können. Bis zur Fährenabfahrt war noch einige Zeit und beschloss ich dann mittags noch mal richtung Blenheim zu fahren und kurz vorher nach Osten am Meer zu stoppen. Dort angekommen lud mich ein sehr einsamer und langer Strand zum Verweilen ein und um meine Sachen richtig zu trocknen. Gestern sind ca. 2Liter wasser in meinem Kofferraum gelandet, nachdem der Deckel an einer Flasche kaputt war und die Flasche sich dann hingelegt hatte.
Dann fuhr ich eine sehr windige Straße nach Picton am Meer entlang zurück. 42 Kilometer, 25Kilometer unsealed und das mit einem sehr leeren Tank und nicht mehr soviel Zeit bis zum Fährencheck-in. Glücklicherweise konnte ich aber mit meinem Sprit gerade noch so in Picton ankommen. (Trotz mich warnender Tankwarnlampe)
Auf diesem Weg fuhr ich an vielen kleinen Buchten entlang, welche ein richtiges Surferparadies sein könnte, wenn es besser zugänglich wäre. Aber so bleibt es einsamen Touristen mit viel Zeit und den Locals zugänglich.
Dann fuhr ich mit der Fähre nach Picton und erlebte einen schönen Sonnenuntergang in den Marlborough Sounds. Wenigstens das hatte ich mal richtig gemacht. Richtige Zeit gebucht!!!
Jedoch kam ich so sehr späte in Wellington an. Es war dunkel und eine kleine Großstadt mit bunten Lichtern empfing mich. Schnell merkte ich, dass herausfahren um einen Schlafplatz zu finden unnötig ist – macht einfach kein Sinn nachts noch was zu suchen. Glücklicherweise fand ich aber auf dem Te Papa Parkplatz dann einen weiteren Backpacker- Van und so stellte ich mich dazu um am nächsten morgen ganz früh aufzustehen, bevor kontrolliert wird, ob ich eine Parkkarte habe.


Über Picton:
 
In Picton:
 
 
 
Die Weinfelder von Marlborough
 
Einfahrt in die Fähre:
 
Abfahrt von Picton: