Samstag, 19. Dezember 2009

17.12.2009 – Mavora Lakes

Und weiter geht’s… von Queenstown ging es dann weiter zu den Mavora Lakes. Der Weg dahin war nicht so besonders erwähnenswert und so erzähle ich euch einfach nur, dass ich Beim Lower Mavora Lake dann eine Wanderung zur Kiwi Burn Swingbridge gemacht habe. Die Wanderung dahin hat 2 Stunden gedauert und war es am Ende einfach nicht wert. Aber so kam ich mal wieder raus und konnte meine Gedanken sammeln. Leider erfolglos – ich weiß immer noch nicht, ob ich den PG2 Kurs machen soll…

Die Wanderung verlief durch einen sehr stark bemoosten Wald und folgte den Mavora River. Was jedoch zu erwähnen wäre, ist, dass der Waldboten sehr weich ist. Man sackt regelrecht im Moos ein. Auch Baumstämme liegen herum, auf denen man beim Betreten 20 – 30cm einsinkt. Es ist ein unbewirtschafteter Wald, wie recht oft in Neuseeland. Wo wir gerade beim Wald sind. Um Weideflächen für das Vieh zu bekommen, werden Wälder einfach gerodet. Dann sieht man wiederum Wälder die neu angepflanzt wurden. In Reih und Glied.

Nach dem ich wieder am Auto war, beschloss ich weiter nach Manapouri zu fahren. Ich weiß echt nicht warum ich immer so schnell weiter will. Dort an dem See gibt es einen DOC Campingplatz für 5$ die Nacht. Ich muss anfangen langsamer weiter zu reisen. Aber irgendwie bleibe ich einfach ungern an einem Ort, wenn sonst niemand da ist. Ich muss mich wohl erst wieder an die „Einsamkeit“ gewöhnen.
Angekommen in Manapouri erschlagen mich die „No-Camping/ No-Overnight-Staying“- Schilder, welche wohl von der Stadt aufgestellt wurden, um die örtlichen Campingplätze zu füllen. Manapouri liegt sehr schön am Lake Manapouri. Es gibt einen kleinen Beach am See und von hier starten die Doubtful Sound Exkursionen. Um jedoch zum eigentlichen Doubtful Sound zu kommen, fährt man mit einer Fähre zur Powerstation, welche Energie aus der Tide gewinnt, und fährt dann mit dem Bus zum Fjord. Von dort aus geht’s wieder aufs Schiff. Wie schon erwähnt gibt es auch Übernachtungsfahrten, die preislich aber ganz schön in den Geldbeutel greifen. Trotz der vielen „No-Overnight-Staying“- Schilder habe ich einen kostenlosen Schlafplatz finden können.

Hier die Bilder vom Tag:

 Schafe - ja es gibt hier Schafe, wobei es wohl fast genau so viel Kühe gibt:

Die Wanderung:
 
 
 
 
Lake Manapouri:
 

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