Samstag, 19. Dezember 2009

18.12.2009 – Fiordland National Park

Manapouri liegt nicht nur an einem gleichnamigen Fluss sondern auch am Fiordland National Park. Mit 12.5000 km² der größte der 14 National Park Neuseelands. Dieser Park umfasst etliche Sounds. Der wohl meistbesuchteste ist der Milford Sound. Busladungen von KiwiExpierience reisenden werden täglich von Queenstown und Te Ana-au hingebracht. Ebenso macht das größte Reiseunternehmen dort unten gigantische Unternehmungen. Dem Unternehmen gehören viele Schiffe, die die Sound Cruises machen. Zudem gehört dem Unternehmen noch eine Armada an Bussen, welche von allen größeren Städten die Menschenmassen anliefern. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen noch die Städte und kann so weitere Werbung für sich machen. Daher erstaunt es niemanden, das Realjourneys jedem bekannt ist und unbedingt in jedem Isite erwähnt wird.
Der Milford Sound ist leichter zu erreichen als der Doubtful Sound, da eine Straße direkt an ihn heran führt. Jedoch zieht sich die Straße von Te Anau (gesprochen entweder Te Anau oder wie die Maoris Te Ana-au) 120 Kilometer bis zum Ende. Entlang am Mittel Ford und dem Lake Te Anau kommt man an einigen Lookouts oder Flüssen oder Seen vorbei. Viele davon echt empfehlenswert. Zudem gibt es unzählige DOC Campsites, alle kostenpflichtig und wo anderes Übernachten wird durch ihre Schilder verboten.
Mit dem Wetter hatte ich Pech/Glück. Was ich nun hatte kann jeder für sich entscheiden. Es hatte auf jedenfall den ganzen Mittag und Abend geregnet. Dies hatte zur Folge, dass alle Flüsse und Creeks mit Wasser gefüllt wurden und die Berge regelrecht überschwemmt wurden. Alle Berge bluteten nur so das Wasser heraus und so konnte man mehr Wasserfälle als Berge sehen. Jetzt einen Abstecher zu machen, um extra zu einem Wasserfall zu fahren hätte man sich echt schenken können. Dennoch bin ich einige Kilometer nach Hollyford gefahren um dort die Humboldt Falls zu sehen. Im strömenden Regen bin ich dann raus und auf den Berg rauf um die Wasserfälle zu sehen. Warum weiß ich nicht. Das Panorama jedoch war wirklich schön.
Weiter auf dem Weg zum Milford Sound kam ich dann immer weiter in den Regen rein und die Wasserfälle hörten nicht auf. Bilder machen aus dem Auto heraus gestaltete sich als die bessere Möglichkeit, als raus in den Regen zu gehen. Der Weg führte dann zum Homer Tunnel. Der Tunnel ist nur einseitig befahrbar und eine Ampel regelt den Verkehr – bis 6 Uhr abends. Danach ist man dann auf sich alleine gestellt. Das bedeutet man steht als unerfahrener Tourist da und schaut in die Röhre, kommt einer? Kommt keiner? Kann ich jetzt fahren?

Der Tunnel bildet zugleich auch den Höchsten Punkt auf der Reise zum Milford Sound. Einige Überreste aus Schnee und Eis konnten dem Regen trotzen und liegen immer noch herum. Bei gutem Wetter ist die sicht wahrscheinlich gigantisch. Bei Regnerischem Wetter ist die Sicht einfach nur durch die unzähligen Wasserfälle imposant. Zwischen dem Milford Sound und dem Homer Tunnel gibt es leider keinen DOC Campsite Platz und so fuhr ich dann als weiter zurück und beschloss die Fjorde ungesehen hinter mir zu lassen. Fjorde werde ich dann genug  in Norwegen sehen – irgendwann einmal…
Also bin ich dann wieder zurück zu meinem bewährten Schlafplatz in Manapouri. Dort angekommen klebte frisches Blut auf dem Boden und schreckte mich dann doch ab, dort die Nacht zu verbringen. Also fuhr ich noch etwas die South Scenic Route entlang und gelangte an einer ruhigen Straße.

Ich sitze hier übrigens mal wieder in einem Starbucks. Diesmal in Invercargill und gerade sind 2 Motorradfahrer im Nikolauskostüm vorbeigefahren und verteilten an die Kinder Süßigkeiten.

Hier die Bilder vom „Milford- Tag“:


Einer von vielen kleinen Walks auf dem Weg zum Milford Sound:

 

So sieht meine Hauptmahlzeit aus:
3 Scheiben Brot, 3 Scheiben Käse und 3 Scheiben Salami pro Brot:
 
 
 
Leider habe ich noch keinen Kea fotografieren können:
 
Gut zu sehen die unzähligen Wasserfälle:
 
 Schöner Sonnenuntergang:
 



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