Da die Library erst um 10 Uhr aufmacht und ich ja eigentlich immer noch kaum Strom habe, beschloss ich weiter zu fahren.
Heute sah ich dann auch endlich, endlich, endlich mal ein KIWI Schild. So ein Gelbes mit einem Kiwi drauf. Leider konnte ich kein Foto davon machen. Aber HEY nach doch schon so 3 ½ Monaten und mehreren tausend Kilometern mein erstes Kiwi Schild! Ich hoffe ich sehe noch eins. Auf der Nordinsel muss es wohl ein paar mehr geben, als auf der Südinsel. Die Natur hier ist jetzt nicht so viel anders als auf der Südinsel. Bisher gilt immer noch: Kühe, Wiesen, gerodete Wälder, neu angepflanzte Wälder, Schafe und Rehe und manchmal auch noch Weinreben. Aber nicht zu vergessen auch die wohl bekannten typischen grünen Hügel, die derzeit aber doch recht trocken aussehen. Für mich sollte die Reise heute einfach mal weiter in Richtung Hastings und Napier gehen. Auf dem Weg dahin machte ich noch einen Umweg um das Schild mit dem längsten Ortsnamen der Welt zu fotografieren. Aber laut Wikipedia ist es das gar nicht mehr. Das Schild ist übrigens mitten im Nichts am Straßenrand vor einem kleinen Parkplatz. Für viele ist es einfach eine Touristenfalle und naja jetzt mal ehrlich – sinnlos. Also musste ich dahin!
Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu so ist der volle Name und bedeutet in etwa:
„Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte“.
Dort traf ich dann auf ein Auto und das Auto gehörte einer Frau, die ich schon in Wellington kennen gelernt hatte. Zufall – nein eigentlich nicht. In Neuseeland sieht man sich meistens immer mehr als einmal.
In Hastings haben wir dann an einem Park mit den Autos nebeneinander gestanden und an einer doch stärker befahrenen Straße geschlafen. Hastings selbst ist eigentlich nur eine Stadt zum Arbeiten. Um sie herum gibt es unzählige Wein- und Obstplantagen, die Saisonarbeiter benötigen. Der Stadtkern selbst lockt nicht sehr. Da ist die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Napier doch kulturell interessanter. Diese erkundige ich aber erst morgen.
Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48902696.html
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